Mein unkonvetioneller Weg,

 

warum sich der Kreis beginnt, zu schließen. Meine ganz persönliche Reise in vier Phasen. Sei gespannt. 

Phase I – Beginn der Reise

Ich stand in der Küche. Morgens. Und die Sonne schien. Ich war etwa 15, und der Blick in den Kalender verriet, dass ich morgen Geburtstag hatte. Zeit, Kuchen zu backen.

Also holte ich sämtliche Zutaten aus dem Schrank und mixte sie zu einem Teig. Nun, nach einer Weile war der Teig für die Maschine offenbar zu schwer und sie begann sich im Takt der Drehung hin und her zu bewegen. Immer stärker, bis mir der Teig um die Ohren flog. Und die Küche wie ein Schlachtfeld aussah. 

„Mhm blöd, den Rest kann ich noch nutzen“. Haha, optimistisch gedacht und die Rechnung ohne die Maschine gemacht. Ich rüttelte am Schneebesen. Nichts passierte. Bis. Plötzlich. Peng. Mit einem Ruck hatte ich den Schneebesen in der Hand, den Teig im Gesicht. Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. 

Ich stellte mir die Fragen, wurde der Nutzer zu seinen Bedürfnissen befragt? Werden die Maschinen vor dem Verkauf überhaupt getestet?


Phase II – Ein kurvenreicher Weg

Ich wusste schnell, dass es mit uns nichts werden kann. Beim Anwalt. Zugegeben ich war Optimist so kurz nach dem Schulabschluss, endlich in der "Ernst des Lebens" starten, dass erste Geld verdienen. Vielleicht macht es ja irgendwann Spaß... Falsch gedacht.

In dieser Zeit entwickelte ich in meiner Freizeit, immer mehr meine kreative Ader. Ich fotografierte, bearbeitete Fotos, erstellte Collagen, zeichnete. 

Mir war klar:

  • Ich muss in einem kreativen Beruf arbeiten,
  • einen Fortschritt meiner Arbeit sehen,
  • mit Menschen arbeiten.

Zentrale "Lessons Learned" in der Ausbildung:

  • Arbeite in dem Beruf, der dir Freude bereitet,
  • mehr Empathie gegenüber Menschen.

Ich zog aus. Nach Freiburg. Begann dort die Ausbildung zur Mediengestalterin. Yes, geschafft!! Die erste eigene Wohnung, tolle Ausbildung. Eine aufregende und erfolgreiche Zeit nahm ihren Lauf. Ich lernte viel, konnte mich kreativ austoben und lernte nette Menschen kennen. Schloss schließlich erfolgreich ab.

Aber ich wusste, dass i-Tüpfelchen fehlt. Noch

 

Phase III – Das Ziel im Blick

Zurück in Stuttgart (zugegeben ich vermisste den Fernsehturm) fing ich damit an mein i-Tüpfelchen zu entwickeln.

Und startete mit dem Studium der Wirtschaftsinformatik, welches auf digitale Medien zugeschnitten ist. Nicht, weil mir mein erlernter Beruf keinen Spaß machte, sondern weil ich durch die zunehmende Digitalisierung und großem Technologie-Interesse eine Chance sah, den Beruf mit dem Studium erfolgsversprechend zu verbinden.

Diese Verbindung sah und sehe ich in UX. Ich lernte zentrale Elemente aus der BWL und programmieren, Softwareengineering, Advanced Usability Engineering, User Experience, Design Thinking, war Teil innovativer Projekte und in Amerika. Ging richtig darin auf, fing Feuer. Nur noch ein Schritt vom Ziel entfernt. 

 

Phase IV – User Experience Designer

Ich brenne immer noch. Ich weiß, dass ist mein Beruf: User Experience Designer. Der Kreis beginnt sich zu schließen. Zeit, für eine neue Reise ...

© Yvonne - 2020

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